In Italien wird eine Überschreitung des Tempolimits von mehr als 50 km/h mit mindestens 530 Euro bestraft. Nachts (22 bis 7 Uhr) können sich die Bußgelder übrigens um ein Drittel erhöhen.

Alkoholsündern droht der Verlust des Autos: Ab 1,5 Promille Alkohol im Blut kann der Wagen enteignet und zwangsversteigert werden, sofern der Fahrer selbst der Halter ist.

Darüber hinaus gilt: Fahranfänger dürfen in den ersten drei Jahren nur maximal 100 Kilometer pro Stunde auf der Autobahn fahren. In den Sommermonaten bis zum 14. Oktober herrscht ein Winterreifenverbot.
Spitzenreiter Skandinavien: 430 Euro für 20 km/h zu schnell

Spitzenreiter bei den Bußgeldhöhen sind die skandinavischen Länder. In Norwegen etwa kosten Geschwindigkeitsüberschreitungen um mehr als 20 Kilometer pro Stunde mindestens 430 Euro, in Schweden immerhin mehr als 270 Euro.

In Dänemark können die Behörden wie in Italien ein Fahrzeug beschlagnahmen und zwangsversteigern, wenn der Fahrer mehr als zwei Promille Alkohol im Blut hat.
Schweiz: Für schnelles Fahren ins Gefängnis

Verkehrsverstöße, insbesondere Überschreitungen des Tempolimits, werden mit drastischen Strafen geahndet. Ab 40 km/h zu schnell in einer Tempo-30-Zone oder 80 km/h über dem zulässigen Limit auf Autobahnen droht mindestens ein Jahr Haft.

Auf Autobahnen herrscht ein generelles Tempolimit von 120 km/h (keine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h wie in Deutschland).
Frankreich: Alkoholtester im Auto ist Pflicht

In Frankreich gehört per Gesetz in jedes Fahrzeug ein sogenannter Alko-Tester. Allerdings gibt es keine Strafe, wenn dieser bei einer Kontrolle fehlt.

Wer zu schnell fährt, dem droht ein unmittelbares Fahrverbot. Dann kann nur noch ein Mitreisender das Steuer übernehmen.

Auch an den Ampeln gibt es einige Besonderheiten: Ein rotes Lichtzeichen in Kreuzform auf der Rückseite der Ampel des Gegenverkehrs zeigt an, dass dieser „Rot“ hat. Bei eigener grüner Ampel ist Linksabbiegen in diesem Fall erlaubt, Fußgänger haben jedoch Vorrang.
Österreich: Polizei rufen kann Gebühr kosten

In Österreich kann eine Unfallmeldegebühr von 36 Euro anfallen. Sie fällt an, wenn man bei einem Unfall mit Sachschaden die Polizei ruft, obwohl die Beteiligten ihre Daten auch untereinander hätten tauschen können. Wann genau diese „Blaulichtsteuer“ anfällt und wann nicht, hat der österreichische Automobilclub ÖAMTC zusammengestellt.
Kroatien: Immer die Polizei rufen

In dem Land an der Adria dagegen müssen Unfälle immer der Polizei gemeldet werden. Fahrzeuge, die sichtbar beschädigt sind, dürfen das Land nur mit einer polizeilichen Schadensbestätigung verlassen.
Slowenien: Bußgelder gleich bezahlen

Bußgelder müssen dort sofort beglichen werden. Sonst kann die Polizei bei Ausländern die Ausweisdokumente beschlagnahmen und den Fahrer in Gewahrsam nehmen. Ebenfalls wichtig: Bereits an einer gelben Ampel müssen Autofahrer anhalten.
Ungarn: Mautbeleg kontrollieren

Bei Bezahlung der Autobahnmaut wird das Kfz-Kennzeichen erfasst. Dabei kommt es aber öfters zu Zahlendrehern. Urlauber kontrollieren deshalb am besten den Beleg, bevor sie unterschreiben. Eine nachträgliche Reklamation ist teuer.

  • kloeppy

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